PfeifferPartner ShortCut Überlaufrinne

In unserer Bädertechnik sind Beckenkopf und Überlaufrinne Anfang und Ende des Wasseraufbereitungskreislaufes.
Ähnlich der Statik haben auch die Dimensionierung der Bädertechnik, ihrer Zusammenhänge und Funktionen zahlreichen, in sich
zusammenhängenden und unabdingbaren Kriterien zu gehorchen
und müssen nach Abstimmung auch realisierbar und betreibbar sein.
Der Beginn der Überlaufrinne ist immer die Überlauf-Kante. In öffentlichen Bädern ist eine rundumlaufende Überlaufrinne gefordert.
Ausnahmen sind dabei nur bedingt möglich.
Das Wasser des Badebeckens („das aufzubereitende Wasser“) läuft kontinuierlich über durch das eingeströmte Reinwasser (auch ohne Badebetrieb),
Verdrängung von Beckenwasser durch die Badebesucher, und durch
Schwallwasser (zB durch Wellen bei einer Massagebucht).
Über die Überlaufrinne und eine zumeist begleitende Sammelverrohrung
wird das aufzubereitende Wasser in das Ausgleichsbecken geführt.
Überlaufrinnen können – je nach Beckenwerkstoff –
unterschiedlich aufgebaut sein. Generell verfügen sie über eine Überlaufkante und einen
dahinter liegenden Raum zur Sammlung und Ableitung des Beckenwassers.
Zumeist werden Überlaufrinnen mit Abdeckrosten versehen.
Je nach Ausbildung der Überlaufkante und der Form der Rinne unterscheidet man verschiedene Überlaufrinnen.
Nachstehende beispielhafte Formen "aus dem Lehrbuch" können je
nach Gestaltung und Architektur durch Breite, Tiefe oder Ausbildung
der Anschlussgefälle variieren.
Achtung ! > Die Ablaufstutzen zur Rinnenentwässerung sind [noch] nicht eingetragen !
Anzahl, Art, Schnitte, Einbindung in die Hydro-Isolierung, die
Beschichtung/Isolierung selbst und alle sonstigen zahlreich
notwendigen Details sind innerhalb des Planungsteams
unbedingt abzustimmen !
Wiesbadener Rinne
tiefliegend und offen
Wiesbadener Rinne
Finnische Rinne
tiefe Form
Zürcher Rinne
St. Moritzer Rinne
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